In der Industrie der Katamaran-Segeljachten ist genügend Raum, sich zu etablieren. Die Anforderungen an ein solches Boot könnten je nach Einsatzgebiet unterschiedlicher kaum sein. Es ist wieder einmal Frankreich, das einen wahren Exoten unter den Mehrrumpf-Bauern eine Heimat bietet, der viele Rekorde bricht. Frankreich ist gemeinsam mit Südafrika die Nation mit der größten Vielfalt an Katamaranseglern. 

Schnell, schneller, Gunboat

Das Kanonenboot macht seinen Namen wahrlich alle Ehre. Es handelt sich bei den Katamaranen aus dem Hause Gunboat um Ultra-Performance-Cruising-Katamarane. Sie sind extrem leicht, fest und schnell und bieten gleichermaßen einen Luxus, der Seinesgleichen sucht.

Gunboat bedient mit seinen Booten die Segler, denen das Beste gerade gut genug ist. Jedes Gunboat ist vollständig aus Karbon gefertigt. Wo andere vielleicht noch den Mast oder ein paar Karbon-Deko-Elemente verbauen, ist hier alles aus Karbon: vom Rumpf über den Mast bis hin zur Küchenschublade und dem Toilettenpapierhalter. Leistung verpflichtet.

Ab sechs Millionen Euro geht es los

Der neueste Wurf der Franzosen ist das Gunboat 68. Die Zahl steht für die Länge in der Einheit Fuß; in Metern ist es ungefähr 20 lang. Dies bietet trotz Performance-Auslegung genügend Raum für ein adäquates Leben an Bord. Damit es auch nach oben hin keine Grenzen mehr kennt, hat der Bootsbauer eine weitere Sensation in der Pipeline. Im kommenden Jahr soll die Gunboat 80 das Licht der Welt erblicken und neue Rekorde brechen.

Neben der hohen Festigkeit des Rumpfes, die es ermöglicht, große Segel einzusetzen, die wiederum dafür sorgen, dass viel Windkraft in Vortrieb umgewandelt werden kann, ist es vor allem das geringe Gewicht bei hoher Rumpflänge, die ungeahnte Geschwindigkeiten ermöglicht. Das Gunboat 80 wird heiß erwartet und dürfte der Star auf den kommenden Boat-Shows in Miami und Annapolis werden.

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